Kajak oder Kanu, was ist der Unterschied?

Der Begriff Kanu (Kandier) stammt vom englischen canoe ab und wurde am Ende des 19. Jahrhunderts erstmals ins Deutsche übersetzt. Dies kann als Geburtsstunde des Kanusports in Deutschland angesehen werden. Der älteste deutsche Kanu-Verein wurde 1905 in Hamburg gegründet und besteht bis heute. Sein Name: Alster-Canoe-Club.

Doch warum werden wir immer wieder nach dem Unterschied zwischen Kanu/Kanadier und Kajak gefragt? Die Antwort findet sich bei der amerikanischen Übersetzung. In Amerika steht canoe für offene Kanadier (Canadier) und kayak für Kajak.

Kajak und Kanadier - der Unterschied 

Kajaks und Kanadier unterscheiden sich durch ihre Bauform. Das Deck eines Kajaks ist bis auf die Sitz- und Gepäckluke geschlossen. Beim Kanadier dagegen ist die obere Sitzfläche, das Deck, komplett offen. Während Kajaks im Sitzen und mit Doppelpaddel gefahren werden, kniet man im Kanadier und paddelt mit einem (hier wird ein Stechpaddel - für längere Touren gibt es allerdings auch Kanadier, die im Sitzen gefahren werden können.

Auch die Fahreigenschaften unterscheiden sich von einander. Da das Kajak schmal und flach gebaut ist, ist es schnell, wendig und besonders leicht zu steuern. Einige Wanderkajaks besitzen sogar ein Ruder am Heck, das mit einem Fußpedal bedient wird.    Je nach Größe des Kajaks ist Platz für mehr oder weniger Gepäck im Bug und Heck. Wer richtig viel Gepäck mit aufs Wasser nehmen will, für den ist der Kanadier am besten geeignet. Das macht sich dann natürlich auch bei den Fahreigenschaften bemerkbar: Der Kanadier ist längst nicht so wendig wie ein Kajak. Auch in Sachen Geschwindigkeit und Gewicht muss man Abstriche hinnehmen. 

Eines haben Kajak und Kanadier heute gemeinsam: Sie werden aus Glasfaser (GFK),Polyethylen (PE)Polyvinylchlorid (PVC) oder Aluminium hergestellt. Traditionelle Kajaks der Eskimos und Kanadier wurden aus Holz, Knochen, Weide, Schilf und Leder gefertigt.

Das Kajak - ein Überblick 

Ein Kanu steht für Freiheit und Abenteuer. Wer die Welt vom Wasser aus entdecken will, ist mit einem Kajak bestens beraten. Denn durch seine schmale und lange Form ist es schnell, wendig und sehr leicht zu steuern. Diese Eigenschaften machen das Kajak zu einem echten Allrounder für den spontanen Ausflug nach Feierabend, längere Touren über ein oder mehrere Tage oder sogar Expeditionen.

Im Gegensatz zum Kanadier paddelt man beim Kajak mit einem Doppelpaddel, das sich auch schon bei den Inuit, den Erfindern des Kajaks, bewährt hat. Dieses Paddel sorgt für den schnellen Vortrieb im Wasser, weshalb auch lange Strecken auf dem Fluss oder See zum Kinderspiel werden. Ein weiterer Vorteil des Kajaks ist seine geschlossene Form: Es gelangt kaum Wasser in das Innere des Boots. Denn bis auf die Einstiegs- und die Gepäckluke gibt es keine Öffnungen. Zusätzlich lassen sich die Luken mit einem Deckel oder einer Spritzdecke verschließen.

A propos Gepäck - bei der Wahl des richtigen Kajaks ist dies ein wichtiges Kriterium. Wer eine längere Tour mit dem Paddelboot plant, braucht in Bug und Heck Platz für Ladung und Proviant. Bereits in einem Einer-Kajak lassen sich problemlos ein Zelt, Klamotten und andere Utensilien verstauen. Wichtig dabei ist, dass Equipment in einem wasserdichten Seesack verpackt wird.

Es gibt drei unterschiedliche Arten von Kajaks: das (hier wird ein Wanderkajak, das (hier wird ein Seekajak und das (hier wird ein Wildwasserkajak. Wer auf Flüssen und Seen wie beispielsweise Donau oder Mecklenburgische Seenplatte unterwegs ist, für den ist das Wanderkajak genau das Richtige. Es bietet großen Stauraum im vorderen und hinteren Bereich, ist etwas breiter gebaut und kann so Gepäck für Ein- oder Mehrtagestouren aufnehmen. Netze auf der Oberseite bieten einen schnellen Zugriff auf Gewässerkarten. Wer dagegen lieber auf dem offenen Meer paddelt, greift zum Seekajak. Durch seine Länge und schmale Bauweise bietet es kaum Angrifssfläche für Wind. Aber: Das Paddeln auf dem offenen Meer ist riskant. Kanuten sollten viel Erfahrung mitbringen und die Technik des Seekajakfahrens beherrschen, beispielsweise die (hier wird ein Eskimorolle, denn der Seegang kann unberechenbar sein. Eine Schwimmweste ist unverzichtbar.

Spontane Ausflüge sind beispielsweise mit dem Kajak von Point 65°N kein Problem. Mit wenigen Handgriffen lässt es sich in drei bis vier Teile zerlegen und passt so in fast jeden Kofferraum. Eine innovative Konstruktion macht's möglich und revolutioniert damit den Kajak-Sport. Die umständliche Montage auf dem Autodach oder dem Anhänger gehört damit der Vergangenheit an. Wer gerne zu zweit unterwegs ist, für den gibt es das Zweier-Kajak. Sogar Dreisitzer gibt es auf dem Markt. Damit steht einem Paddel-Ausflug mit der Familie nichts mehr im Wege. Unsere Favoriten finden Sie im Shop.

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Kajak oder Kanu, was ist der Unterschied?

Der Begriff Kanu (Kandier) stammt vom englischen canoe ab und wurde am Ende des 19. Jahrhunderts erstmals ins Deutsche übersetzt. Dies kann als Geburtsstunde des Kanusports in Deutschland angesehen werden. Der älteste deutsche Kanu-Verein wurde 1905 in Hamburg gegründet und besteht bis heute. Sein Name: Alster-Canoe-Club.

Doch warum werden wir immer wieder nach dem Unterschied zwischen Kanu/Kanadier und Kajak gefragt? Die Antwort findet sich bei der amerikanischen Übersetzung. In Amerika steht canoe für offene Kanadier (Canadier) und kayak für Kajak.

Kajak und Kanadier - der Unterschied 

Kajaks und Kanadier unterscheiden sich durch ihre Bauform. Das Deck eines Kajaks ist bis auf die Sitz- und Gepäckluke geschlossen. Beim Kanadier dagegen ist die obere Sitzfläche, das Deck, komplett offen. Während Kajaks im Sitzen und mit Doppelpaddel gefahren werden, kniet man im Kanadier und paddelt mit einem (hier wird ein Stechpaddel - für längere Touren gibt es allerdings auch Kanadier, die im Sitzen gefahren werden können.

Auch die Fahreigenschaften unterscheiden sich von einander. Da das Kajak schmal und flach gebaut ist, ist es schnell, wendig und besonders leicht zu steuern. Einige Wanderkajaks besitzen sogar ein Ruder am Heck, das mit einem Fußpedal bedient wird.    Je nach Größe des Kajaks ist Platz für mehr oder weniger Gepäck im Bug und Heck. Wer richtig viel Gepäck mit aufs Wasser nehmen will, für den ist der Kanadier am besten geeignet. Das macht sich dann natürlich auch bei den Fahreigenschaften bemerkbar: Der Kanadier ist längst nicht so wendig wie ein Kajak. Auch in Sachen Geschwindigkeit und Gewicht muss man Abstriche hinnehmen. 

Eines haben Kajak und Kanadier heute gemeinsam: Sie werden aus Glasfaser (GFK),Polyethylen (PE)Polyvinylchlorid (PVC) oder Aluminium hergestellt. Traditionelle Kajaks der Eskimos und Kanadier wurden aus Holz, Knochen, Weide, Schilf und Leder gefertigt.

Das Kajak - ein Überblick 

Ein Kanu steht für Freiheit und Abenteuer. Wer die Welt vom Wasser aus entdecken will, ist mit einem Kajak bestens beraten. Denn durch seine schmale und lange Form ist es schnell, wendig und sehr leicht zu steuern. Diese Eigenschaften machen das Kajak zu einem echten Allrounder für den spontanen Ausflug nach Feierabend, längere Touren über ein oder mehrere Tage oder sogar Expeditionen.

Im Gegensatz zum Kanadier paddelt man beim Kajak mit einem Doppelpaddel, das sich auch schon bei den Inuit, den Erfindern des Kajaks, bewährt hat. Dieses Paddel sorgt für den schnellen Vortrieb im Wasser, weshalb auch lange Strecken auf dem Fluss oder See zum Kinderspiel werden. Ein weiterer Vorteil des Kajaks ist seine geschlossene Form: Es gelangt kaum Wasser in das Innere des Boots. Denn bis auf die Einstiegs- und die Gepäckluke gibt es keine Öffnungen. Zusätzlich lassen sich die Luken mit einem Deckel oder einer Spritzdecke verschließen.

A propos Gepäck - bei der Wahl des richtigen Kajaks ist dies ein wichtiges Kriterium. Wer eine längere Tour mit dem Paddelboot plant, braucht in Bug und Heck Platz für Ladung und Proviant. Bereits in einem Einer-Kajak lassen sich problemlos ein Zelt, Klamotten und andere Utensilien verstauen. Wichtig dabei ist, dass Equipment in einem wasserdichten Seesack verpackt wird.

Es gibt drei unterschiedliche Arten von Kajaks: das (hier wird ein Wanderkajak, das (hier wird ein Seekajak und das (hier wird ein Wildwasserkajak. Wer auf Flüssen und Seen wie beispielsweise Donau oder Mecklenburgische Seenplatte unterwegs ist, für den ist das Wanderkajak genau das Richtige. Es bietet großen Stauraum im vorderen und hinteren Bereich, ist etwas breiter gebaut und kann so Gepäck für Ein- oder Mehrtagestouren aufnehmen. Netze auf der Oberseite bieten einen schnellen Zugriff auf Gewässerkarten. Wer dagegen lieber auf dem offenen Meer paddelt, greift zum Seekajak. Durch seine Länge und schmale Bauweise bietet es kaum Angrifssfläche für Wind. Aber: Das Paddeln auf dem offenen Meer ist riskant. Kanuten sollten viel Erfahrung mitbringen und die Technik des Seekajakfahrens beherrschen, beispielsweise die (hier wird ein Eskimorolle, denn der Seegang kann unberechenbar sein. Eine Schwimmweste ist unverzichtbar.

Spontane Ausflüge sind beispielsweise mit dem Kajak von Point 65°N kein Problem. Mit wenigen Handgriffen lässt es sich in drei bis vier Teile zerlegen und passt so in fast jeden Kofferraum. Eine innovative Konstruktion macht's möglich und revolutioniert damit den Kajak-Sport. Die umständliche Montage auf dem Autodach oder dem Anhänger gehört damit der Vergangenheit an. Wer gerne zu zweit unterwegs ist, für den gibt es das Zweier-Kajak. Sogar Dreisitzer gibt es auf dem Markt. Damit steht einem Paddel-Ausflug mit der Familie nichts mehr im Wege. Unsere Favoriten finden Sie im Shop.

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